Netzschau KW 17 & 18/2013

Netzschau
SEO, SEO, SEO – und einmal etwas Konversionsoptimierung. So könnte man die aktuelle Netzschau kurz und knackig beschreiben. Neben ein wenig Aufklärungsarbeit über bestehende Mythen und falsches Wissen rund um das Thema Suchmaschinenoptimierung gibt es in der aktuellen Ausgabe endlich den lang angekündigten dritten Teil aus der Serie “Projektierung einer SEO Landingpage an einem Tag” – der mit den ersten beiden Teilen schon gut für Gesprächsstoff gesorgt hat.

Überblick

Webshop: Mit guten Produkttexten eine höhere Konversion erzielen

Auf der Suche nach Konversions-Killern reicht es nicht immer aus, die augenscheinlichen Fakten zu betrachten. Ein Kaufabbruch während bzw. kurz vor dem Checkout kann sicher an Schwachstellen auf dem Weg zur virtuellen Kasse liegen. Auf der anderen Seite sind unter Umständen auch andere Gründe ausschlaggebend, dass der Warenkorb gelöscht oder einfach “stehen gelassen” wird. Das Team von Konversionskraft hat wieder einmal einen Blick über den Tellerrand hinaus gewagt und sieht in den Produkttexten einen ausschlaggebenden Punkt dafür, ob eine Konversion zu stande kommt oder nicht.

Der Ansatzpunkt ist auf jeden Fall nachvollziehbar und kann zudem zusätzliche positive Wirkungen nach sich ziehen. Zum einen entstehen so einzigartige Texte, die das Ranking verbessern können und zum anderen zeigt ein aufwändig aufbereiteter Text wie viel Wert dem Shop-Betreiber seine Produkte und Kunden sind.

An dieser Stelle sollte aber sicher die Zielgruppe nicht vergessen werden und auch um welches Produkt es sich handelt. Einen 1.000-Wörter Text über einen rostfreien Nagel der Marke XY zu schreiben schießt sicher ein wenig über das Ziel hinaus.

SEO: Mit einer Landingpage Geld verdienen

Lange hat es gedauert, aber nun ist endlich der dritte Teil der Serie erschienen, wie eine Landingpage projektiert und damit Geld verdient werden kann. Am konkreten Beispiel wird mit harten Fakten gearbeitet und dem geneigten Leser wird der Aufwand dargelegt. Interessant dabei sind vor allem die Gedankengänge und die daraus resultierenden Maßnahmen. Der Kauf von Fans auf Facebook ist allerdings recht umstritten und bereits in den Kommentaren gibt es zahlreiche Wortmeldungen zum Thema. Der eigentliche Hintergedanke erscheint allerdings mehr als legitim – zumal es inzwischen auf Anbieter für den deutschen Markt gibt und diese sogar definierte Aktivitäten anbieten. Die rechtliche Sicht ist dabei zumindest in Deutschland recht eindeutig. Moralisch gesehen kann sicher lange diskutiert werden.

Die dreiteilige Serie lohnt auf jeden Fall zu lesen und enthält einige gute Ansätze, die man sicher auch für das eigene Projekt auffassen kann.

SEO: Gute Texte mit dem Blick für SEO schreiben

Ein guter redaktioneller Text und ein guter SEO-Text scheinen sich oftmals auf den ersten Blick auszuschließen. Dieser Eindruck entsteht schnell, wenn Texter suchmaschinenoptimierte Texte lesen und SEO die der schreibenden Zunft. Wenn SEO´s zudem noch mit Formeln wie WDF*P*IDF um sich schmeißen, dürfte auch der letzte Texter verzweifelt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.

Aber das muss nicht immer so sein, denn beide Welten können von einander lernen und so wird das Verfassen von Inhalten für das Web zunehmend interdisziplinär. Eric Kubitz hat dazu beide Welten betrachtet und versucht zwischen diesen zu vermitteln. Und wenn man es richtig nimmt, müssen beide Ansprüche gar nicht so weit auseinander liegen.

SEO: SEO-Mythen erkennen und Geld sparen…

Leider halten sich nach wie vor einige falsche Aussagen rund um das Thema SEO wacker und führen zu gefährlichem Halbwissen. Zum Teil handelt es sich um Praktiken aus den Anfangszeiten der Suchmaschinenoptimierung, die damals vielleicht noch funktioniert haben, heute aber schon längst völlig überholt sind und im schlimmsten Fall sogar negative Signale senden. Interessant wird es, wenn man dazu direkt auf Aussagen von Google bzw. deren Mitarbeiter verweist (z.B. die vielen Google Webmastertools Videos) und der Kunde es dann immer noch nicht wahr haben möchte. In dem Fall kann man dann wohl nur an eine andere Agentur verweisen oder mit hohem, nervlichen Aufwand versuchen den Kunden doch zu überzeugen.

Präventiv soll dazu der folgende Artikel auf SEO Book dienen :)

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