Netzschau KW 25 & 26/2013

Netzschau
Der Sommer lässt auf sich warten, dafür regnet es um so mehr. Eigentlich der richtige Zeitpunkt, um seine eigene Webseite mal wieder ein wenig kritisch zu betrachten und auf Herz und Nieren zu prüfen. Wer das schon länger nicht mehr getan hat, der sollte das auf jeden Fall schnellstmöglich nachholen, denn kaum eine Technik ist so schnelllebig wie das Web. In der aktuellen Ausgabe unserer Netzschau stellen wir daher auch eine paar Links vor, die helfen sollen die eigene Seite weiter zu optimieren und sich damit besser von der Konkurrenz abheben zu können.

Überblick

HTML: Design von Webseiten – Negativbeispiele

Es gibt bekanntlich immer einen, der besser als man selber ist. Diese Weisheit dürfte sich aber sicher auch problemlos negieren lassen und auch wenn bei vielen Webseiten die Qualität in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen ist, so gibt es doch immer noch klassische Beispiele wie man es nicht machen sollte. Die Redaktion von t3n hat dazu eine Reihe an Seiten gefunden und in einem Beitrag zusammengefasst.

Die wichtige Kernaussage dabei: man kann auch an schlechten Beispielen lernen und das eigene Angebot damit gezielt verbessern. Gerade extreme Beispiele können dafür sehr hilfreich sein.

Recht: Stolperfallen bei der Kundenrückgewinnung

Um Werbung via Mail zu verschicken, bedarf es einer vorherigen und bestätigten Einwilligung auf Seiten des Empfängers. Und nicht jeder Kunde ist gleichzeitig ein regulärer Newsletter-Empfänger. Noch etwas kniffliger wird es, wenn der Kunde eigentlich gar keiner mehr ist und dennoch Nutzerdaten vorhanden sind. Ob diese Daten überhaupt zu Rückgewinnung des Kunden eingesetzt werden dürfen, wird im Beitrag auf Dr. Web beleuchtet. Denn auch hier gilt, das ein falscher Umgang mit den Nutzerdaten rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.

  • Gefunden bei: http://www.drweb.de/magazin/marketing-fallstricke-wo-liegen-die-datenschutzrechtlichen-grenzen-der-kundenrueckgewinnung-41686/
  • Datum: 31. Mai 2013
  • Rubrik: Recht, Webshops

Webshop: Vorsicht bei aktiver Zahlartensteuerung in Webshops

Die Möglichkeit, seinen Kunden zielgerichtet Zahlungsmöglichkeiten im Shop anzubieten und damit Zahlungsausfälle zu minimieren klingt sehr verlockend. Dazu können im Checkout-Prozess Daten an diverse Payment-Dienstleiter gesendet werden, die die Bonität des Kunden prüfen. Fällt diese Prüfung zum Beispiel negativ aus, dann erhält der Kunde keine Möglichkeit zum Rechnungskauf.

Der Teufel steckt hier wieder mal im Detail! Denn es werden sehr sensible Daten ausgetauscht. Über diesen Datenaustausch muss der Kunde im Vorfeld informiert werden wodurch aber aller Wahrscheinlichkeit die Conversionsrate in den Keller gehen wird. Für den Shop-Betreiber gilt es also zu entscheiden, ob der mögliche(!) Zahlungsausfall in Kauf genommen wird oder insgesamt mehr Kunden verprellt werden, die lieber auf solch eine Prüfung verzichten. Wer die Dienstleistung in Anspruch nimmt, der sollte dies sicher so transparent wie nur möglich tun – so wie es in dem Artikel auf shopbetreiber-blog auch beschrieben wird.

Usability: Kleine Checkliste zur Optimierung der Webseiten-Usability

Checklisten sind eine feine Sache, denn sie fördern eine Standardisierung und helfen Flüchtigkeitsfehler zu vermeiden. Anhand von Checklisten lassen sich auch Qualitätsstandards halten und sie geben vor allem auch Laien ein gewisses Maß an Sicherheit. Mit der folgenden Liste kann die eigene Webseite anhand einiger grundlegenden Kriterien analysiert werden.

Sollten der ein oder andere Punkt nicht erfüllt sein, dann aber bitte nicht gleich Wut entbrannt beim Webmaster des Vertrauens anrufen, sondern sachlich mit ihm darüber reden. Zum einen entwickelt sich das Web ständig weiter (und nicht jeder leistet sich einen Service-Vertrag für die Webseite) und zum anderen kann es auch gute Gründe haben, warum einzelne Punkte nicht umgesetzt wurden bzw. überhaupt umsetzbar sind. Ein professioneller Webdesigner wird aber sicher zu allen Punkten Rede und Antwort stehen können.

SEO: OnPage-Faktoren von Online-Shops optimieren

Webshops sprießen teilweise wie Pilze aus dem Boden. Oft wird voller Übereifer schnell ein Shop aufgesetzt, ohne vorher den Markt analysiert zu haben oder sicher auch der Kosten bewusst zu sein, die so ein digitaler Einkaufsmarkt mit sich bringt. (Es soll ja immer noch Menschen geben, die denken, dass das im Netz alles kostenlos ist.) Aber auch Anbieter mit gutem Potential (zum Beispiel eine besondere Niesche) werden oft nicht so gut im Netz gefunden, wie sie es sich wünschen würden. Auf SEOKREATIE gibt es dazu ein paar Tipps, die helfen sollen zumindest “hauseigene Probleme” zu beheben. Vor allem die Punkte #4 und #5 dürften an der Stelle vor allem bei Startups viel Optimierungspotential liefern.

Google: Inhalte einem Autor zuweisen

Wer selbst einen Account bei Google hat, dem dürften sicher auch schon Suchergebnisse mit kleinen Thumbnails der Autoren untergekommen sein. Mit der Google Authorship versucht der Suchmaschinenanbieter seine Ergebnisse mit einer sozialen Komponente zu verknüpfen und kann zudem auch etwas über die “Echtheit” und “Qualität” der Artikel herausfinden. Wer zudem regelmäßig hochwertige Inhalte bereitstellt, die mit dem eigenen Profil verknüpft sind, wird wenigstens mittelfristig (bis langfristig) Erfolge beim Ranking verbuchen können.

Der folgende Artikel gibt einen guten Überblick über die Funktionsweise und wie sich die Authorship für die eigene Seite einrichten lässt.

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